Wir brauchen deine Hilfe!

Deine Kreativität ist gefragt. Wir benötigen dein ultimatives Statement, was fällt dir zu den Schützen bzw. zum Schützenfest in Ginderich ein. Vorschläge für Themen: Mein schönstes/schrägstes/ bestes Schützenfesterlebnis oder was bedeutet die Schützenbruderschaft für mich oder für die Dorfgemeinschaft.

Gerne kannst du uns auch ein passendes Foto schicken und kurz beschreiben, warum dieses Foto für dich besonders ist.

In der Kürze liegt die Würze. Bitte deinen Textbeitrag auf ca. 280 Zeichen oder 50 Wörter beschränken.

Deinen Betrag bitte bis Mitte Februar 2022 mailen an: tweet@schuetzen-ginderich.de

Die Beiträge würden wir, sofern geeignet, in der diesjährigen Festzeitschrift zum Jubiläumsschützenfest 2022 veröffentlichen. Solltest du keine namentliche Erwähnung in Verbindung mit deinem Beitrag wünschen, dann bitte kurz anmerken.

Unter allen namentlich veröffentlichen Beiträgen verlosen wir einen attraktiven Preis.

Schnelltests in der Dorfschule

Basierend auf einer Kooperation von SV Rheinkraft Ginderich und Dorfschule Ginderich eröffnete am 10.1.22 die Schnelltesttation an der Dorfschule erneut.
Die kostenlosen Tests werden für Sportler und Bürger von Montag bis Freitag in der Zeit von 15 bis 17 Uhr durchgeführt.
Für den Sportbetrieb in der Turnhalle/ Schule gilt die 2Gplus-Regel. Der Schnelltestnachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein.

traffic lights

Manche Projekte brauchen einen langen Atem. Dieser hat sich bei dem Wunsch nach einer sicheren Querungshilfe für die Imgrund-Kreuzung in Gestalt einer Ampelanlage jetzt ausgezahlt.

Vielen Dank allen, die sich in diesem Projekt engagiert haben.

(Bild: Tobias)

Auszug aus Wikipedia: „Die erste Lichtsignalanlage der Welt wurde am 10. Dezember 1868 in London auf dem Parliament Square aufgestellt. Sie wurde mit Gaslicht betrieben und explodierte nach kurzer Zeit.“

Auf den Tag genau 153 Jahre später sind wir in Ginderich auch soweit.

1019 Unterschriften

1019 Unterschriften gegen Kiesabbau in Ginderich

„Diese große Zahl hat uns alle überrascht“, sagt Michael Brinkhoff, der die Initiative  in Ginderich und Büderich mit auf den Weg gebracht hat. „Die Leute, mit denen wir gesprochen haben, waren sofort elektrisiert von dem Thema“, ergänzt Mitstreiter Ralf Sundermann. „Noch mehr oder noch größere Baggerlöcher, das wollen die Anwohner hier nicht.“

Die drei Initiatoren, zu denen noch Heinzgerd Schott zählt, sind stolz darauf, dass sie behaupten können, innerhalb von vier Wochen Unterschriften von fast einem Drittel der Menschen in der betroffenen Region gesammelt zu haben.

„Über 1000 Unterschriften, an einem so klaren Zeichen kann eigentlich niemand vorbei“, sind sich die Drei sicher.

Die pralle Unterschriftenmappe haben sie in diesen Tagen an Ingo Brohl, den Landrat des Kreises Wesel, übergeben. Brohl sagte nicht nur zu, die Unterschriften an die Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), Karola Geiß-Netthöfel, weiterzugeben, damit die zuständige Planungsbehörde in Essen über die Stimmung der Menschen in diesem Teil des Niederrheins informiert ist. Darüber hinaus versprach der Landrat Unterstützung für das Anliegen der Gindericher Initiative gegen weiteren Kiesabbau im Bereich Pettenkaul.

„Ginderich und Büderich sind ja nicht die ersten und einzigen Orte im Kreis Wesel, die sich gegen den Abbau wehren“, betont Ingo Brohl. „Der Kreis Wesel unterstützt schon mehrere kreisangehörige Städte und Gemeinden bei ihren Klagen gegen den Kiesabbau.“

Natürlich wissen die Gindericher Abbau-Gegner, dass es ganz ohne den Rohstoff Kies vorerst nicht geht. Das Dilemma ist jedoch, dass der Hunger nach Kies in der Bauindustrie immer größer wird. Heinzgerd Schott: „Statt auf immer neue Baggerlöcher setzen wir auf deutlich mehr Recycling von Abbruch-Material, das heute immer noch in großer Menge ungenutzt auf Deponien landet. Im Moment ist das teurer, aber langfristig um Längen umweltschonender und nachhaltiger als Kiesabbau.“

Abschluss im Pfarrheim entfällt

Die Schützenbruderschaften haben für den 20. November zum Christkönigsfest eingeladen. Beginn ist um 17 Uhr mit einer Messe in der Wallfahrtskirche (3G, Test max. 6h). Anschließend werden die Königsbäume der Könige 2018 und 2019 gepflanzt.

Die geplante Zusammenkunft im Pfarrheim entfällt.

Widerstand gegen weiteren Kiesabbau in Ginderich

Eigentlich hatten die Bürger der linksrheinischen Weseler Ortsteile gedacht, eine Erweiterung des Kiesabbaus im Bereich Pettenkaul zwischen L460 und Perrich sei gar nicht mehr möglich. Keine Abbau-Genehmigung im Wasserschutzgebiet. In den derzeit so umstrittenen Kies- Planungen des RVR kamen die linksrheinischen Weseler Flächen dementsprechend gar nicht mehr vor. Nun trat zum 1.10.21 eine Gesetzesänderung in Kraft, die festlegt, dass Auskiesung in Wasserschutzgebieten nicht mehr grundsätzlich verboten ist. In Einzelfällen können Sondergenehmigungen erteilt werden.

Mit Bezug darauf meldete sich der Fraktionsvorsitzende der SPD im Weseler Stadtrat, Ludger Hovest, in den Medien zu Wort und behauptete, einer weiteren Auskiesung im Bereich Pettenkaul stehe jetzt eigentlich nichts mehr im Wege. Land auf, Land ab würden Bürgerinitiativen massiv gegen Auskiesung protestieren. Im Pettenkaul könne jedoch noch großflächig gebaggert werden. In Wesel gebe es keine Bürger-Proteste dagegen, so Hovest.

Gegen diese forsche Behauptung regt sich nun vor Ort heftiger Widerstand. Drei Bürger aus Ginderich haben sich vorgenommen, durch eine Unterschriftenaktion zu zeigen, dass die Stimmung vor Ort eine ganz andere ist.

Michael Brinkhoff, Ralf Sundermann und Heinzgerd Schott haben Gleichgesinnte angesprochen, die in den kommenden Wochen in Ginderich und Umgebung unterwegs sind, um Unterschriften zu sammeln.

Michael Brinkhoff macht deutlich, worum es der Initiative geht: „Ein mögliches Szenario ist, dass die Abgrabungsflächen auf der einen Seite bis an den Rasensportplatz und die Ortsränder von Ginderich, Werrich und Perrich heranreichen und auf der anderen Seite bis an die Abspannseile des Fernsehturms. Beide Flächen zusammen wären rund 250 ha groß. Das wollen wir auf jeden Fall verhindern. Die linksrheinischen Ortsteile von Wesel sind wegen der Bodensenkungen durch den Salzbergbau, durch Windkraftanlagen und durch diverse Baggerlöcher bereits sehr stark belastet. Weitere Eingriffe in die Landschaft sind nicht hinnehmbar.“

Eine solche Abgrabung hätte weitreichende Folgen. Um nur ein Stichwort zu nennen: Bei Hochwasser kann die Deichsicherheit durch Unterspülung gefährdet sein – mit allen Folgeerscheinungen. Ralf Sundermann ergänzt: „Selbst wenn es nicht zu Überschwemmungen kommt, entsteht da eine riesige Wasserwüste, die niemandem nutzt. Erst recht nicht mehr dem Schutz des Grundwassers. Denn der Kies im Untergrund wirkt ja wie ein Filter. Für ein Grundwasserschutzgebiet ist Auskiesung eigentlich ein Unding. Dies bestätigt auch der Wasserverbund Niederrhein. Er spricht sich klar gegen einen politischen Beschluss zur Aufweichung des Trinkwasserschutzes aus.“

Auf einen ganz anderen Aspekt verweist Heinzgerd Schott: „Die Landwirtschaft in der Region Niederrhein hat in den letzten Jahrzehnten massiv Flächen durch Kiesabbau verloren. Hier im Pettenkaul liegen wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen mit hoher Bodenqualität. Nach einer Auskiesung sind die unwiederbringlich weg. Die verantwortlichen Entscheider müssen erfahren, dass eine drohende Wasserwüste mit all ihren Gefahren und Belastungen die betroffenen Bürger nicht kalt lässt. Wir wollen gehört werden. Uns ist noch lange nicht alles egal!“

Die Unterschriften sollen nicht nur durch ausliegende Listen in den örtlichen Geschäften gesammelt werden. Die drei Gindericher und ihre Mitstreiter werden alle Haushalte in Ginderich, Werrich und Perrich mit Info-Flyern versorgen und dabei die Bürger direkt ansprechen.

Wetterfeste Kirmes in Ginderich

Die Gindericher Vereine habe wieder eine Kirmes organisiert. In diesem Jahr findet sie erstmalig auf dem Schulhof der Dorfschule (Am Schulplatz 1) statt. Neben Attraktionen für Kinder und einem Büchertrödel ist insbesondere für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Angeboten werden herzhafte Suppen, Gutes vom Grill, Kaffee und Kuchen im alten Lehrerzimmer usw. Willkommen sind natürlich auch auswärtige Besucher. Parkplätze sind im Umfeld vorhanden. Ebenso entsprechende Möglichkeiten sich unterzustellen.